Datenschutz

Datenschutz auf einen Blick

Wir verarbeiten nur die Daten, die für den Betrieb der Website, die Beantwortung Ihrer Anfrage und – sofern Sie dies wünschen – die anschließende Beratung erforderlich sind. Das Online-Formular ist bewusst datensparsam gestaltet. Gesundheitsbezogene Angaben und Unterlagen sollen grundsätzlich erst im weiteren Beratungsverlauf und über die hierfür vorgesehenen Kommunikationswege erhoben werden.

Formular
Pflichtangaben: Vor- und Nachname und Telefonnummer. Optional: E-Mail-Adresse. Zusätzlich können Anliegen und gewünschter Kontaktweg ausgewählt werden.
WhatsApp
Eine Kontaktaufnahme über WhatsApp erfolgt nur, wenn Sie diesen Kanal ausdrücklich auswählen und einwilligen. Telefon und E-Mail stehen als Alternativen zur Verfügung.
Gesundheitsdaten
Angaben zum Pflegegrad, zur Pflege- oder Krankenkasse, Versicherungsnummern, Beratungsnotizen und Unterlagen werden erst im Beratungsprozess verarbeitet. Hierfür gelten erhöhte Schutzanforderungen.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit dieser Website und dem hierüber eingeleiteten Beratungsprozess ist:

JP Intensivpflege Estorer GmbH
Gewerbestraße Süd 50
41812 Erkelenz
Deutschland
Telefon: +49 2431 9488046
E-Mail: info@jp-intensivpflege.com
Beratung: beratung@pflegegradeinfach.de

PflegegradEinfach ist ein Beratungsangebot der JP Intensivpflege Estorer GmbH.

Datenschutzbeauftragter

Aufgrund der Verarbeitung von Gesundheitsdaten (besondere Kategorien personenbezogener Daten) als Kerntätigkeit besteht für die JP Intensivpflege Estorer GmbH die Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten (Art. 37 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 38 BDSG). Die Kontaktdaten des bzw. der bestellten Datenschutzbeauftragten lauten:

Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(externer Datenschutzbeauftragter)
Am Mittelhafen 14
48155 Münster
E-Mail: datenschutz@curacon.de

Datenschutzanfragen können unabhängig davon jederzeit an die oben genannten Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle gerichtet werden.

2. Grundsätze und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten rechtmäßig, zweckgebunden, transparent und auf das erforderliche Maß beschränkt. Je nach Verarbeitung stützen wir uns insbesondere auf folgende Rechtsgrundlagen:

·         Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Bearbeitung vorvertraglicher Anfragen und Durchführung eines Beratungs- oder Dienstleistungsverhältnisses;

·         Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO: Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere handels-, steuer- und sozialrechtlicher Pflichten;

·         Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Wahrung berechtigter Interessen, insbesondere sicherer und wirtschaftlicher Websitebetrieb, Kommunikation, Dokumentation und Rechtsverteidigung;

·         Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO: Verarbeitung auf Grundlage einer freiwilligen Einwilligung, etwa bei WhatsApp oder nicht notwendigen Technologien;

·         Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO: ausdrückliche Einwilligung in die Verarbeitung von Gesundheitsdaten;

·         soweit im konkreten Leistungsfall einschlägig, Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit dem anwendbaren Unions- oder nationalen Recht für Gesundheits- oder Sozialversorgung durch hierzu befugte und zur Vertraulichkeit verpflichtete Personen.

Soweit wir eine Verarbeitung auf berechtigte Interessen stützen, besteht unser Interesse insbesondere in der sicheren Bereitstellung unseres Angebots, der effizienten Bearbeitung von Anfragen, der Vermeidung von Missbrauch sowie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

3. Bereitstellung der Website und Server-Protokolldaten

Beim Aufruf unserer Website übermittelt Ihr Browser technisch erforderliche Informationen an den Webserver. Dabei können insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seite oder Datei, übertragene Datenmenge, Referrer-URL, Browsertyp, Betriebssystem und Zugriffsstatus verarbeitet werden.

Die Verarbeitung ist erforderlich, um die Website auszuliefern, ihre Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten, technische Fehler zu analysieren und missbräuchliche Zugriffe abzuwehren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt im sicheren und funktionsfähigen Betrieb des Online-Angebots.

Server-Protokolldaten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für Sicherheits- und Fehleranalysen erforderlich ist. Die konkrete Protokollierungsdauer ist vor Veröffentlichung mit dem Hosting-Anbieter abzugleichen und soll regelmäßig 7 bis 14 Tage nicht überschreiten, soweit kein sicherheitsrelevantes Ereignis eine längere Aufbewahrung rechtfertigt.

Hosting und technische Dienstleister

Für Hosting, Wartung, Datensicherung, E-Mail-Versand und technische Unterstützung setzen wir spezialisierte Dienstleister ein. Das Hosting der Website erfolgt bei der IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland. Die Server befinden sich in Deutschland bzw. innerhalb der Europäischen Union. Mit IONOS besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Soweit weitere Dienstleister personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten, werden auch diese auf Grundlage eines Vertrags nach Art. 28 DSGVO eingesetzt; die jeweiligen Anbieter und Serverstandorte werden vor ihrer Aktivierung dokumentiert und in dieser Erklärung ergänzt.

SSL-/TLS-Verschlüsselung

Die Website soll ausschließlich verschlüsselt über HTTPS bereitgestellt werden. Eine aktive Verschlüsselung erkennen Sie regelmäßig an „https://“ und dem Schloss-Symbol im Browser. Die Verschlüsselung schützt übermittelte Daten vor dem unbefugten Mitlesen auf dem Transportweg.

4. Cookies, lokale Speichertechnologien und Einwilligungsmanagement

Unsere Website kann Cookies oder vergleichbare Technologien verwenden. Technisch notwendige Technologien dürfen eingesetzt werden, soweit sie für die Übertragung einer Nachricht oder die Bereitstellung eines ausdrücklich gewünschten digitalen Dienstes unbedingt erforderlich sind. Soweit Informationen ohne eine solche Erforderlichkeit auf Ihrem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden, holen wir zuvor Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG ein. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt regelmäßig auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Sie können eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über die Cookie-Einstellungen widerrufen oder ändern. Eine Ablehnung nicht notwendiger Technologien darf den Zugang zu den wesentlichen Funktionen der Website nicht verhindern.

Zum Projektstand sind keine Analyse-, Profiling- oder Marketingdienste als verbindlich bestätigt. Solche Dienste dürfen erst nach technischer Prüfung, Anpassung dieser Datenschutzerklärung und wirksamer vorheriger Einwilligung aktiviert werden.

5. Kontaktformular und Erstberatung

Über das Formular können Sie eine kostenlose Erstberatung anfragen. Nach dem vorgesehenen Workflow werden mindestens Vor- und Nachname sowie Telefonnummer erhoben. Die E-Mail-Adresse ist optional. Zusätzlich können Sie einen oder mehrere Anliegenstypen auswählen, beispielsweise Pflegegrad beantragen, Höherstufung, Widerspruch, Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI oder „Ich bin unsicher“. Außerdem können Sie den bevorzugten Kontaktweg wählen: Rückruf, WhatsApp oder Online-Beratung.

Wir verwenden diese Angaben, um Ihre Anfrage zuzuordnen, einen Vorgang anzulegen, Sie über den gewünschten Kanal zu kontaktieren, die Erstberatung vorzubereiten und gegebenenfalls weitere Schritte anzubieten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit Sie freiwillig zusätzliche Angaben machen, verarbeiten wir diese ebenfalls zur Bearbeitung Ihrer Anfrage.

Die Pflichtangaben sind erforderlich, damit wir Sie kontaktieren und Ihre Anfrage bearbeiten können. Ohne diese Angaben ist eine Bearbeitung regelmäßig nicht möglich. Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist nicht erforderlich, wenn Sie keine Kommunikation per E-Mail wünschen.

Bestätigung des Eingangs

Wenn Sie eine E-Mail-Adresse angeben, kann Ihnen eine automatisierte Eingangsbestätigung zugesandt werden. Diese enthält grundsätzlich keine sensiblen Detailangaben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Technische Versand- und Zustellinformationen können zur Fehleranalyse und Dokumentation verarbeitet werden.

6. Telefonische und elektronische Kommunikation

Telefon und Rückruf

Wenn Sie einen Rückruf wünschen oder uns telefonisch kontaktieren, verarbeiten wir Ihre Telefonnummer, die Gesprächszeit, den Anlass der Kontaktaufnahme und erforderlichenfalls Gesprächsnotizen. Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und zur Durchführung der gewünschten Beratung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Aufzeichnung von Gesprächen erfolgt nicht, sofern Sie nicht zuvor gesondert und ausdrücklich eingewilligt haben.

E-Mail

Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail verarbeiten wir Absenderadresse, Inhalt, Metadaten und gegebenenfalls Anhänge. E-Mail-Kommunikation kann trotz Transportverschlüsselung Sicherheitsrisiken aufweisen. Bitte senden Sie besonders sensible Gesundheits- oder Versicherungsunterlagen nur über einen hierfür freigegebenen sicheren Übertragungsweg. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für Gesundheitsdaten gelten zusätzlich die in Abschnitt 9 beschriebenen Rechtsgrundlagen.

Online-Beratung

Wenn Sie eine Online-Beratung wählen, verarbeiten wir Termin- und Kontaktdaten sowie die während der Beratung erforderlichen Angaben. Wird hierfür ein externer Video- oder Terminbuchungsdienst eingesetzt, ist der Anbieter vor Aktivierung zu prüfen und in dieser Erklärung zu benennen. Nicht erforderliche Aufzeichnungen oder Transkriptionen sind deaktiviert. Eine Aufzeichnung erfolgt nur nach gesonderter, informierter Einwilligung.

7. Kommunikation über WhatsApp

Wenn Sie ausdrücklich die Kontaktaufnahme über WhatsApp auswählen, verarbeiten wir Ihre Mobilfunknummer, Profil- und Kommunikationsdaten sowie die von Ihnen übermittelten Inhalte, um Ihre Anfrage zu bearbeiten und mit Ihnen zu kommunizieren. Die Nutzung ist freiwillig. Sie können stattdessen telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.

Anbieter für Nutzerinnen und Nutzer in der Europäischen Region ist WhatsApp Ireland Limited. Bei der Nutzung können WhatsApp und mit WhatsApp verbundene Unternehmen eigenständig Daten verarbeiten, darunter technische Nutzungs-, Geräte-, Verbindungs- und Kontaktdaten. Trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Kommunikationsinhalte können insbesondere Metadaten verarbeitet werden. Eine Verarbeitung in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kann nicht ausgeschlossen werden.

Rechtsgrundlage für unsere Nutzung des gewählten Kommunikationskanals ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Soweit Sie über WhatsApp Gesundheitsdaten mitteilen, ist zusätzlich eine ausdrückliche Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO erforderlich. Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der vorherigen Verarbeitung.

Wir empfehlen, besonders sensible Dokumente oder umfangreiche Gesundheitsangaben nicht über WhatsApp zu übersenden. Auf Wunsch stellen wir einen alternativen Kommunikationsweg bereit. Die Datenschutzhinweise von WhatsApp gelten ergänzend für die eigenständige Verarbeitung durch WhatsApp.

8. Anlage und Verwaltung eines Vorgangs im CRM

Nach Eingang einer Anfrage wird ein Vorgang in einem Customer-Relationship-Management- bzw. Fallmanagement-System angelegt. Der Vorgang kann folgende Datenkategorien enthalten:

·         Kontakt- und Stammdaten;

·         gewählter Kontaktweg und Anliegenstyp;

·         Status des Vorgangs, Termine und Wiedervorlagen;

·         Kommunikations- und Beratungsnotizen;

·         Daten zur Pflege- oder Krankenkasse und Versicherungsnummer, soweit erforderlich;

·         Angaben zum aktuellen Pflegegrad und zur Pflegesituation;

·         übermittelte oder erstellte Dokumente;

·         Leistungs-, Vertrags- und Abrechnungsdaten.

Die Verarbeitung dient der strukturierten Bearbeitung, Terminsteuerung, Dokumentation, Qualitätssicherung, Durchführung vereinbarter Leistungen, Rechnungsstellung und Wahrung von Rechtsansprüchen. Rechtsgrundlagen sind je nach Vorgang Art. 6 Abs. 1 lit. b, c und f DSGVO. Für Gesundheitsdaten gelten zusätzlich die besonderen Voraussetzungen nach Art. 9 DSGVO.

Zugriffe auf das CRM werden nach dem Erforderlichkeitsprinzip beschränkt. Beschäftigte und eingesetzte Personen sind auf Vertraulichkeit verpflichtet. Externe CRM-Dienstleister dürfen nur nach datenschutzrechtlicher Prüfung und Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags eingesetzt werden.

9. Verarbeitung von Gesundheits- und Sozialdaten

Im weiteren Beratungsprozess können Daten verarbeitet werden, die Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand oder den Pflegebedarf zulassen. Hierzu können insbesondere aktueller Pflegegrad, Angaben zur Pflegesituation, Einschränkungen im Alltag, medizinisch oder pflegerisch relevante Informationen, Beratungsnotizen und eingereichte Unterlagen gehören. Auch Angaben zur Pflege- oder Krankenkasse und Versicherungsnummern werden besonders vertraulich behandelt.

Solche Daten werden nicht allein deshalb über das Online-Formular erhoben, weil Sie einen Anliegenstyp auswählen. Die detaillierte Erhebung erfolgt grundsätzlich erst im weiteren Kontakt, soweit sie für die konkrete Beratung oder Leistung erforderlich ist.

Die Verarbeitung erfolgt – abhängig von Art und rechtlicher Einordnung der konkreten Leistung – auf Grundlage Ihrer ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, nach Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit den einschlägigen Vorschriften des Gesundheits- und Sozialrechts und § 22 BDSG. Eine Einwilligung muss freiwillig, informiert, ausdrücklich und nachweisbar erteilt werden. Sie kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Wir erheben nur Angaben, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Unterlagen und Gesundheitsdaten dürfen ausschließlich den Mitarbeitenden und sonstigen Personen zugänglich gemacht werden, die sie für die Bearbeitung benötigen und einer gesetzlichen oder vertraglichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

10. Dokumente, Vollmachten und Kommunikation mit Dritten

Im Rahmen eines Auftrags können Sie Dokumente bereitstellen oder uns bevollmächtigen, mit Pflegekassen, Krankenkassen, Medizinischen Diensten, Behörden, Beratungsstellen oder sonstigen Beteiligten zu kommunizieren. Eine Übermittlung erfolgt nur, soweit sie zur Durchführung des konkreten Auftrags erforderlich, gesetzlich erlaubt oder von Ihrer Einwilligung beziehungsweise Vollmacht gedeckt ist.

Vor einer Übermittlung prüfen wir Empfänger, Zweck und Umfang. Gesundheitsdaten werden nicht zu Werbezwecken weitergegeben. Originalunterlagen sollen nur angefordert werden, wenn dies erforderlich ist; andernfalls genügen Kopien oder digitale Fassungen.

11. Termine, Wiedervorlagen und Erinnerungen

Für Beratungs- und Folgetermine verarbeiten wir Datum, Uhrzeit, Art des Termins, zuständige Person und gegebenenfalls den Anlass. Wiedervorlagen können eingerichtet werden, etwa für eine spätere Pflegeberatung, einen Folgekontakt, den erwarteten Bescheid einer Pflegekasse oder das Nachreichen von Unterlagen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit Erinnerungen auf Ihrer Einwilligung beruhen, gilt zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

12. Vertragsabwicklung, Rechnungsstellung und gesetzliche Aufbewahrung

Wenn aus der Erstberatung ein entgeltlicher Auftrag entsteht, verarbeiten wir Vertrags-, Leistungs-, Rechnungs- und Zahlungsdaten zur Vertragsdurchführung, Buchhaltung und Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Pflichten. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.

Geschäftsbriefe, Buchungsbelege und steuerrechtlich relevante Unterlagen werden entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Nach Ablauf der Fristen werden die Daten gelöscht, sofern keine weitere Rechtsgrundlage besteht.

13. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Innerhalb der JP Intensivpflege Estorer GmbH erhalten nur diejenigen Personen Zugriff, die Daten zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Je nach Prozess können Daten außerdem an folgende Kategorien von Empfängern übermittelt werden:

·         Hosting-, Wartungs-, IT-Sicherheits- und Supportdienstleister;

·         E-Mail-, Telekommunikations-, CRM-, Termin- oder Videokonferenzdienstleister;

·         Steuerberatung, Buchhaltung, Banken und Zahlungsdienstleister;

·         Pflege- und Krankenkassen, Medizinische Dienste, Behörden oder sonstige Stellen, soweit dies für den Auftrag erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist;

·         Rechts- und Versicherungsberater zur Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen.

Dienstleister, die ausschließlich in unserem Auftrag handeln, werden nach Art. 28 DSGVO vertraglich gebunden. Eine Weitergabe zu fremden Werbezwecken oder ein Verkauf personenbezogener Daten findet nicht statt.

14. Datenübermittlungen außerhalb des EWR

Bei einzelnen Kommunikations- oder IT-Diensten kann eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums stattfinden. Eine Übermittlung erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind, insbesondere auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses, geeigneter Garantien wie Standardvertragsklauseln oder einer gesetzlichen Ausnahme. Soweit erforderlich, prüfen wir zusätzliche Schutzmaßnahmen.

Beim Einsatz von Diensten US-amerikanischer Anbieter kann ein Angemessenheitsbeschluss für zertifizierte Unternehmen nach dem EU-US Data Privacy Framework eine Übermittlungsgrundlage bilden. Ob ein konkreter Anbieter zertifiziert ist und welche Unterauftragsverarbeiter eingesetzt werden, ist vor seiner Aktivierung zu prüfen.

15. Speicherdauer und Löschung

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Maßgeblich sind insbesondere folgende Kriterien:

·         Anfragen ohne anschließenden Auftrag: Löschung regelmäßig spätestens sechs Monate nach Abschluss der Kommunikation, sofern keine Einwilligung für einen späteren Kontakt besteht und keine Rechtsansprüche zu erwarten sind;

·         Vorgangs- und Beratungsdaten: für die Dauer der Bearbeitung und anschließend entsprechend vertraglicher, haftungsrechtlicher und fachlicher Dokumentationserfordernisse;

·         Gesundheitsdaten: nur solange für Beratung, Leistung, Dokumentation oder Rechtsverteidigung erforderlich und unter Beachtung besonderer Lösch- und Zugriffsschutzanforderungen;

·         Rechnungs- und steuerrelevante Daten: für die jeweils gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist;

·         Einwilligungsnachweise und Widerrufe: solange dies für den Nachweis der Rechtmäßigkeit und zur Beachtung des Widerrufs erforderlich ist;

·         Server- und Sicherheitsprotokolle: nur für die technisch und sicherheitsbezogen erforderliche Dauer.

Anstelle einer Löschung kann eine Einschränkung der Verarbeitung treten, wenn gesetzliche Pflichten oder überwiegende Gründe einer Löschung entgegenstehen. Die endgültigen Fristen sind in einem internen Löschkonzept festzulegen und mit dem eingesetzten CRM sowie den gesetzlichen Dokumentationspflichten abzugleichen.

16. Pflicht zur Bereitstellung von Daten

Die Bereitstellung der im Formular als Pflichtfelder gekennzeichneten Kontaktangaben ist erforderlich, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Weitere Angaben sind grundsätzlich freiwillig, können jedoch für die gewünschte Beratung oder Leistung erforderlich werden. Wenn erforderliche Informationen nicht bereitgestellt werden, kann die Anfrage möglicherweise nicht vollständig bearbeitet oder ein Auftrag nicht durchgeführt werden.

17. Keine ausschließlich automatisierte Entscheidung

Wir treffen keine Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung ausschließlich auf Grundlage einer automatisierten Verarbeitung im Sinne von Art. 22 DSGVO. Die Bearbeitung und fachliche Bewertung erfolgen durch Mitarbeitende. Ein automatisiertes Anlegen eines Vorgangs, Versenden einer Eingangsbestätigung oder Setzen eines Status stellt keine solche Entscheidung dar.

18. Datensicherheit

Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten vor Verlust, Veränderung, unbefugter Offenlegung und unberechtigtem Zugriff zu schützen. Dazu gehören – abhängig vom eingesetzten System – insbesondere verschlüsselte Übertragung, rollenbasierte Zugriffsrechte, starke Authentifizierung, Protokollierung sicherheitsrelevanter Vorgänge, Datensicherungen, Aktualisierungs- und Berechtigungskonzepte sowie Vertraulichkeitsverpflichtungen.

Eine absolute Sicherheit kann bei elektronischer Kommunikation nicht gewährleistet werden. Bitte teilen Sie uns unverzüglich mit, wenn Sie einen Missbrauch Ihrer Daten oder eine fehlerhafte Übermittlung vermuten.

19. Ihre Rechte

Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte:

·         Auskunft über die zu Ihrer Person verarbeiteten Daten nach Art. 15 DSGVO;

·         Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung unvollständiger Daten nach Art. 16 DSGVO;

·         Löschung nach Art. 17 DSGVO;

·         Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO;

·         Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind;

·         Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO nach Art. 21 DSGVO;

·         Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO;

·         Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO.

Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Mitteilung an info@jp-intensivpflege.com oder beratung@pflegegradeinfach.de. Zur Vermeidung einer unbefugten Offenlegung können wir einen angemessenen Identitätsnachweis verlangen.

Widerspruchsrecht

Soweit wir personenbezogene Daten auf Grundlage berechtigter Interessen verarbeiten, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einzulegen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Gegen Direktwerbung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen; derzeit ist keine werbliche Nutzung der über das Erstberatungsformular erhobenen Daten vorgesehen.

20. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für die JP Intensivpflege Estorer GmbH ist regelmäßig folgende Behörde zuständig:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
Telefon: +49 211 38424-0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de

Sie können sich auch an die Aufsichtsbehörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes wenden.

21. Social-Media-Links und externe Websites

Unsere Website kann Links zu Social-Media-Profilen oder externen Websites enthalten. Ein bloßer Link übermittelt grundsätzlich erst dann Daten an den externen Anbieter, wenn Sie ihn aufrufen. Für die anschließende Verarbeitung ist der jeweilige Anbieter verantwortlich. Werden später eingebettete Social-Media-Inhalte, Karten, Videos oder andere externe Medien eingesetzt, dürfen diese vor einer erforderlichen Einwilligung nicht geladen werden und müssen in dieser Erklärung gesondert beschrieben werden.

22. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich Rechtslage, Leistungsangebot oder technische Verarbeitung ändern. Es gilt die auf der Website veröffentlichte Fassung. Wesentliche Änderungen werden in geeigneter Weise kenntlich gemacht.